TO ar CB < 4 E n . Düberifkhe. SNIeigen von allerhand Sachen , deren Bekanntmachung dem gemeinen DWefen . nöchig und nüßlich if. Bier und Bierbigftes Stück, den 1. Novemb. 1760. Sortfersung -Der Abhandlung vom, rechten Gebrauch der , natürlichen 2Ertänntmif, ; : De HESrr unfer Gt ift cin groffer GDrt. So zeigt ihn die Natur, umd-der Gefte 1, Gebrauch der natürlichen Erfänneniß ift der, daß wir uns dadurch von diefer * wichtigen Wahrheit Fräftigft überzeugen fafen... Diefer groffe GDtt aber hat uns zur Glückfeligkeir erfihaffen. Lauter Freuden und VBergungungen find es, zu denen wir bes ftimmer find; und es Liegt nicht an ihm, wenn wir nicht alle Arten von Siückfeeligkeit, and in dem Grade, genießen, deffen diefes Seben fähig ift, oder wohl gar einiges Unger mach teiden müffen. . OT A f ‚ war fcheinet der erfte Eintritt des Menfchen in die Welt nichts zu verfprechen, qvas diefer feiner Beftimnung gemäß wäre. MNackend und dürftig lKiegt.cr da, fchwach und unfähig fich (Loft zu helfen, und wir würden ihn Faum die Empfindung feines Lebens zutrauen, wenn feine winfelnde Stimme uns nicht feinen Schmerz anzeigte, der ung zum Mitleiden erwecken foll. Und doch ift dies der Herr und Monarch der ganzen Erde, auf den bereits taufend MVergnügungen warten, Dem fo tief er auch jeßt felbft unter die ‚unvernünftigen Thiere Hinuntergefeßer if, die zum Zbeil weit mehr Kräfte‚ihre Kleidung amd ihre Waffen, mit fich bringen, fo wird doch bald diefen Mangel die nach und nach zunehmende Gefchicklichfeit feiner Gsfiedmaaffen, und hauptjächlich fein DBerftand, erfeßen, der fich allmahlig auftfäret, und durch eine gute Srziehwug und Unterricht zu einer Doll; Fommenheit’nach der andern gelanget, Diefer Iehret ihn feine ihm von GDtt ertheilte Gerechtfane erkennen und geltend machen. Nun trittier feine SHerufchaft über die Kreas — gur an, unter welche fich die größten, [Arkften und-unbandigften Thiere fchmiegen, und felOft die Feblofen Gefchöpfe zu feinem Dienft bequemen miüfjen. So weit fich feine Nacht “erfirecfet, und wie weit erftvechet fie fich nicht? muß alles in der ganzen Natur ein Mit: gef zu feiner GlückfeeligFfeit werden, alles muß ibm vorzüglich Nußen und MWBergnügen , fehaffen. Ya fo gar das aus einer bittern Quelle in die fchöne Welt gefloßne Uebel Fann er entweder vermeiden ‚oder mildern und verfüfen, oder doch unter der deckenden und alles , zum Beften lenkenden Hand feines Schöpfers obne Furcht und Schrecken über {ich bin: raufchen laffen. R ; : ; Wolken wir aber durch die Kreaturen unfere Olüickfeeligkeit befördern, fo men _ gpir fie Fennen, und einer jeden Befchaffenbeit’und Kräfte erforfchen , und alddann erft ’ quird es ung nicht fchwer werden, fie fo wohl zur Erhaltung und Bequemlichkeit unfers | Eebens, als auch zum Bergnügen unferer Sinne, und felbfbunferer unfterblichen Seele, ANZUYENdCNG "CD Fortfekung nächlens.) ; SF Nieder,