Grfdheinen täglid Morgens, mit Angnahme der Somn« und Fefttage. 
Annahme der Inferate am vorhergehenden Werktage bis 6 Uhr Abende, 
Anzeigen. 
Finhundertundzwanzigler Jahrgang, 
GErpedition im Adreßhaufe (Königfiraße Nr. 655.) 
Mbonnements-Preis pr. Quartal 1X 14 Ert., mit Bringerlohn 2 X Grt, 
  
121. 
Ymtlicher Theil. 
Sortfeßung der Yerfammlung der Dürgerfdaft 
am Montan den 30. Mai 
„ Bormittans 10 Ubr, 
im Safinofaale. 
Bundesgefebblatt. 
Das Bundesgejehblatt des Norddeutfhen Bundes 
vom Fahre 1870 enthält in dem A ESrüde, 
ausgegeben zu Berlin am 19. d. 
N} 475. Gejen Dan Seiettigung her.  Soppelbeene- 
rung, vom 13. d, Mie, 
Diejes SGefetz ift in dem amtlichen Theile der heutigen 
Lübedijhen Anzeigen abgedzudt, 
N? 476. Betanntmachung, betreffend einen De hlran 
zu dem dritten höherer zur 
tiger Beuguiffe über die wiffenfchaftlide Qualification zum 
einjährig fr En EU EDEN berechtigten Lehre 
anftalten, vom 3, 
N# 477. oh, betreffend die Ernennung 
A EL DT 
478—485. Anzeigen über Ernennungen von Konfuln 
des Or eanden Bundes und über die Anerkennungen 
von Konfuln auswärtiger ES eTangeH, 
Lübek, den 25, Mai 1870. 
Die Senat8- Kanzlei, 
 Addrud aus dem vierzehnten Stüde des 
Bundesgefiesbhlattes des Norddeutfhen Bun- 
des vom ger 1870, ausgegeben zu Berlin am 
19. Mai d. 
7 475. Steg a R0  Teitigung der Doppelbefieue. 
zung. Bom 13. Mai 1871 
Wir Wilhelm, von Gottes Onaden König von 
Preußen 2. verordnen im Namen des Norddeutichen 
Bundes, nach erfolgter Zufimmung des Bundesrathes 
und des Neichstages, was a 
Gin Norddeutfher darf Sarbehatttich der Beflimmungen 
in den 88. 3. 4. zu den direkten Staatsftenern nur 
in demjen gen Bundesftaate herangezogen werden, in 
welchem er feinen Wohnfig hat. 
Einen Wohnfig im Sinne diejes Gefege8 hat ein Nord 
deutfher an dem Orte, an weldem er eine Wohnung 
amter Uınftänden inne hat, welche auf die Abficht der 
dauernden Beibehaltung einer foldhen fchließen laffen, 
Gin Norddeutfher, welcher. in feinem Bundesfiaate 
einen Wohnfig hat, darf nur in demjenigen Staate, in 
welchem er fidy aufhält, zu den direkten Staatöfteuern 
herangezogen werden. 
‚Hat ein Norddeutjher in feinem Heimathsftaate und 
außerderı in anderen Bundesftaaten einen Wohnfitg, fo 
darf er nur in dem erfieren zu den direkten Staatsfteuern 
zogen werden. 
In Bundes, oder Staatsdienften ftehende Norddeutiche 
dürfen nur in demjenigen Gundesftaate beftenert werden, 
in weldem fie ihren DERAUNEN Wohnfig haben. 
Der Grundbefity und der Betrieb eines Gewerbes, fowie 
das aus diefen Onellen herrührende Einkommen darf nur 
bon demjenigen Yundesfiaate befteuert werden, in weldhem 
der Grundbefit liegt oder das Gewerbe betrieben wird. 
„4. 
Gehalt, Benfion und MBWartegeld, welche Norddeutihe 
Militairperjonen und Civilbeamte, fowie deren Hinterblies 
bene aus der Kafie eines Bundesfiaates beziehen, find 
nur in demjenigen Staate zu befteuern, welcher die Zahe 
Tung zu feiften hat. 
8. 5 
An den Wirkungen, welche r Wohnfitg oder Aufenthalt 
außerhalb des Bundesgebietes auf die Steuerpflichtigleit 
eines Norddeutihen äußert, wird durch das gegenwärtige 
Gejeg nichts geändert. 
Gegenwärtige® Gefecht trüt mit dem 1. Zannuar 1871 in 
Wirtjamleit, 
Urkundlih unter Unferer SömPrigen hend Unterfchrift 
und beigedrucdtem Bundes Sufege 
Gegeben Berlin, den ES En 1870, Wilhelm. 
Sr. v. Biemard- Sohöndaufen, 
Sipung des Ybergerichts 
für Sopn the SER aus dem a 
ch d. 25. Mai 1! 
Bormittans 11 Ubr 
im Gerichtsbaufe, „Sipungsaimmer Nr. 1 ] 
Bekanntmachung, 
betreifend vas verbotene Halten von Schweinen 
in der Stadt. 
In gegebener Beranlafung bringt das olizei- 
Mittwoch den 25. Mai 
Amt biedurd in Erinnerung, daß nad einer Bekannt- 
San ver diebevortgen Werte vom 15, October 1844 
tas Halten von Schweinen in der Sradt, d. db. Inner 
bald der Iborzingel, bei Strafe der Tonfiscation zum 
Beften des Werk- und Zudhtbaufes zu St, Annen, ver- 
boten if, 
Die Polizeibeamten find neuerdings beauftragt wor: 
ten, auf die Aufredhtbaltung folden Verdotes Arenge 
n waden und Uebertretungen defielden zur Anzeige zu 
bringen, 
vübed, ben 23, Mat 1870, Das Yolizei-Amt. 
Holz. Verkauf. 
YAın Freitag den 27. Mai 1870, Vormittags präcije 
11} Ubr, fol zu Lübed, auf der Srienefube im Nath- 
bhaufe, eine in den Forfirevieren Schreffta ggenfee 
(Nigerau), Beblendorf, Grongfrte nd ab EREf 8ling 
je 
den verlauft Taten? Even 
1. Schretjtadener Forfirebier, 
NMiepenholz. 
Faden Buchen Kluftholkz. 
. do. do. 
S 
SMF 
do. 
Knüppelholz. 
do. 
do. 
do. 
do, do. do. 
Hainduchen Kuftholz. 
__ de. Knüppelbolz. 
en. 
den Ger Kluftholz. 
0. N 
+ - Gihen do. (Stubben.) 
Faden. 
Faden io ni pncEyoN. 
m a EN EN 0 ES 00.05.00 00.0 00.00 @ 
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Dhlenwegen. 
8 Faden Buchen Kluftholz. 
8 + do. do. 
8 do. do. 
” als. do. SuppehoG}- 
do. (Stubben.) 
708 lern Kuftbolz. 
+ Hainbucden Kuftholz. 
6 | Weich Kulppelholz. 
Stubben. 
5 Soden ensßel- Duden Anl pprhola: 
aan ee 
al. Pongeuleer Forfirevier. 
Rißerauer Diftrick. 
In Grünrade, 
10 Faden ausgef. Buchen Klufthol; 
10 + do. do. do. 
10 
10 
10 
10 
10 
10 
10 
5 
  
  
1870. 
4 Faden ausgef. Buchen Kuftholz. (Dlm.) 
2 do. do. do. do, 
2 + do. 
Ä w do. 
2 + N . do. 
3 do. do. 
Kuüppelhol3. 
10 
Moorriehe. 
4 Faden ausgef. Buchen Kluftholz. 
Sobenhol3. 
14 Baden ausgef. Duden AMufeholz. 
1 . do. do. do. (Wolistuhie.) 
3, N do. do. do. (®rünrade.) 
4 Yaven 
5 Baden ausgef. Buchen Knüypelholz. 
5 do. do. do. 
(Moorriehe.) 
(Beperland.) 
e SHenebolz. 
au8gef. Suchen Rufippelholz 
do. do. do. (Grünrade.) 
Peperland. 
ausgef. Buchen Knüppelholz. 
do. do. do. 
do. 
do. 
do. 
do. (Wolfstuhle.) 
Gr. Steinbra 
Tl. > "anlehel 
78. 10 
(Hegeholz.) 
Wolfetnhle.) 
do. 
. (Orünrade.) 
do. (Moorriebe.) 
den. 
To Diftrict. 
tamerSriebe. 
A Soden augl S Suden Stahl 
(Olm.) 
Kuüppelholz. 
do. do. 
si Ran pyelboli: 
aka 
9 Baden Selen Sluftbol- 
«| 1 do. Knüppelholz. 
0 Ge 
5 Faden la "Baden "Snüppelholz 
2 
u. Behlendorfer Forfirebier. 
& Alhöfelder Berg. 
20 Saden wen Sanyo: 
en 
do. 
do. 
do. 
Snnoben (1 Baden Olmbh.) 
0. 
do. 
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? Saden angel Sud De 
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