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Lübeckifche MWnzeiaen 
Don allerhand Sachen, deren Bekanntmachung dem gemeinen Werfen 
ndchig und nößlich if. 
Das andere Fahr, 
Ucht und DreyBigktes Stück, den 23 Septemb, 1752. 
Weitere Sortfegung von der Stadt Hiensburg. 
Kam war auf die igt gedachte Weife das Lutherthum In Flensburg auf einen gufen 
Fuß gefeßet , fo fand fich auch hier unter dem ausgefäeten Weizeg- der reinen Lehre 
das Unkraut, p. 30. Melchior Hoffmann, ein feltfaımer Kopf, der dem Carlftaqdt und 
andern Schwärmern anhieng , und den einige nur den Srjvater der Widerfäufer in Hol; 
Jand und Cimbrien genannt Haben, p.31. erweckte durch one NKrrthllurer in Flensburg, 
ß wie in der ganzen Lutherifhen Kirche, p.32. AD große Unruhen. Er lehrete 
v abfdeuliche und verderbliche Dinge, (chickte fo (ch ndlide-Bücher in die Welt und erı 
weckte fo ONE Händel , p. 31. daß man unmöglich dazu fin foweigen Fonute. es 
wurde alfo feinentivegen auf Befehl des Königs im Jahr 1529. 3u Flensburg eine Sffente 
liche Unterredung angefteNlet, woben nebft vielen Königlichen Näthen und den Stadtpries 
fern auch der Prinz Chriftian ,Hernachmaliger König Chrifktian der Dritte, als Ri ter, 
zugegen war. Die Berfammlung gefchah in dem oben gedachten Francikfaner Klofer, 
welches das ikige Flensburgifche Armenhaus if, Zoffmann muffte vor derfelben erfchets 
nen und fich mit dem bekannten Johann Bygenhagen ‚p. 32. der zu dem Ende von Wite 
fenberg mar Herzu gerufen worden, p. 33. in einen Wortwechtel einlaffen. In demfelben 
Bielt er fich fehr (Hlecht, und ließ nichts, als ein böfes fa nichts, als fhwere Jrrehüs 
mer und einen Sinn feden, der von der Berenung feiner Fehler nicht das geringfte 
Wwifjen wollte, Er ward alfo fammt feinen Anhängern verurtheilet und des Landes yers 
wiefen. Was ben diefer Unterredung vorgegangen if, das bat Dugenhagen noch in 
eben dem 1529 Jahre zu Wittenberg durch den Druck bekannt gemacht. Und nachher ift 
diefe Erzählung noch einmal wieder aufgeleget worden p. 33. Der ehemalige Kiclilche 
Gottesgelehrte , Beneich Mubhlius, hat auch eine lefenswürdige Rede von diefer Unters 
tedung gehalten, p. 289, die der belobte Herr Profeffor und Rector Weller in feiner 
Danilchen Bibliothet aufbehalten hafı 
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